Das Axtschiff

Veröffentlicht: 2004 - Verlag: Politikens Forlag - Seiten: 436

Das Buch wurde gelöscht, Piper Verlag

Nina Portland ist Kriminalassistentin bei der Polizei von Esbjerg und alleinerziehende Mutter eines zehnjährigen Jungen. 

Bei einem Polizeikurs in Estland trifft sie auf die Spur eines russischen Seemannes, Hauptfigur eines rätselhaften Vorfalls aus dem Jahr 1993, als sie ihr erstes Jahr bei der Polizei absolvierte. Der Seemann war wegen Mordes an der Besatzung eines Schiffes angeklagt, das in der Nordsee treibend aufgefunden wurde. Aus Mangel an Beweisen wurde er jedoch freigesprochen. 

Besessen davon, das Geheimnis von damals zu lüften, geht Nina Portland der Spur nach. Die führt sie zunächst in die Winterlandschaft Estlands, dann nach London und Schottland und zurück nach Esbjerg – bis in ihre eigene Vergangenheit. Lügen und geheime Machenschaften, von denen sie nichts geahnt hatte, gelangen an die Oberfläche. 

Ninas private Nachforschungen haben mittlerweile sowohl Agenten des britischen Geheimdienstes, als auch islamistische Fundamentalisten in Alarmbereitschaft versetzt. Als sie endlich einsieht, daß die Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit lebensgefährlich ist, ist es bereits zu spät...

Das Axtschiff geht zurück auf einen Vorfall aus dem Jahr 1993 mit dem deutschen Küstenfrachter Bärbel und dessen ermordeter Besatzung – eines der makabersten und geheimnis-vollsten Geschehnisse der dänischen Kriminalgeschichte.

Das Axtschiff

Rezensionen

Jensen ist zweifelsohne absolut kompetent

„Das Axtschiff“ lautet der hartschlagende und neueste Romantitel von Jens Henrik Jensen. Der Untertitel „ Ein Nina Portland-thriller“ deutet kräftig an, dass mehr von dieser weiblichen Polizistin in der Hauptrolle zu erwarten ist.
Und sie ist bestimmt keine schlechte Ablösung von dem CIA-agenten Kazanski, der Umdrehungspunkt in der Trilogie – „Das Weib aus Krakow“, „Der Hofnaar in Murmansk“ und „ Der Wolf in Banja Luka“ - die Jens Henrik Jensen als Krimi-autor bekannt und beliebt machte.
Jens Henrik Jensen ist zweifelsohne absolut kompetent... Fans können sofort anfangen.


Ein starkes Krimi-erlebnis

Auf der Weltkarte hat Esbjerg die Grösse eines Negerdorfes. Aber auf der Weltkarte des Thrillergenre macht die Stadt jetzt eines jener schwarzen Knotenpunkte aus, die von Grosspolitik und Kriminalität aus allen Weltrichtungen durchströmt wird. 

Alles wegen dem Schriftsteller Jens Henrik Jensen, der in „Das Schiff der Äxte“ die aus Esbjerg stammende Kriminalassistentin Nina Portland introduziert. 

Sie staubt eines der aufsichtserregenden Geschehnisse in der dänischen Kriminalgeschichte ab – und nicht etwa mit dem Staubbesen, sondern mit geladender Pistole, Scharfsinn und mehr direkt als viele ihrer männlichen Kollegen – und wiedereröffnet ein ungelöstes Mysterium aus dem Jahre 1993. 

Damals trieb ein Gespensterschiff in der Nordsee umher, es war ohne Besatzung, aber bis zum Rand voll mit Blut, Haut- und Haarresten, und die Frage ist – wie damals – was ist hier vorgegangen? Nur ein russischer Seemann, der in einem Rettungsboot und mit viel Geld gefunden wird, kann ein wenig aufdecken. Und Nina Portland. 

„Das Schiff der Äxte“ will jedoch nicht nur einen 11 Jahre alten Fall diskutieren, sondern auch den Terrorismus, der in diesen Jahren das Weltbild prägt. Der Roman hat Ambition und Nerv – und obwohl Jens Henrik Jensen jetzt daran Schuld ist, dass ich meine Augen mit Hilfe von Streichhölzern offen halten muss, verzeihe ich ihn gern. Denn statt Schlaf habe ich ein Krimi-erlebnis bekommen, das stärker als die Septembersonne brennt.


Einer anspruchsvollen Lesekost

(...) Eine phantastische Geschichte mit einer Menge loser Enden, die den Journalisten und Schriftsteller Jens Henrik Jensen in ihren Bann zog. Heraus kam der spannungsgeladene Thriller Das Axtschiff.

Jens Henrik Jensens Schilderung von dem, was hinter den mysteriösen Machenschaften in der Nordsee steckte, ist überzeugend, und als Leser verfolgt man atemlos die Entwicklung der Geschichte. Aber sein Roman ist nicht nur spannend. Es gelingt ihm, seine Hauptperson Nina und die Protagonisten, die sie privat wie beruflich umgeben, lebendig werden zu lassen. Die raffiniert-packende Handlung und feine, psychologische Einfühlung in die privaten Probleme, die Nina zu bewältigen hat - als alleinstehende Mutter, mit einem Freund, für den sie kaum Zeit hat, und einem Vater, der lange Jahre abwesend war -, diese Kombination macht Das Axtschiff zu einer anspruchsvollen Lesekost.


Was sagen die Leser?

Jens Henrik hat einen komplexen und gut durchdachten Thriller geschrieben, der in keinster Weise konstruiert und arg an den Haaren herbeigezogen ist. Gut recherchiert und mit Dynmaik erzählt - das macht Freude auf den zweiten Roman.
♦ F-Jay, Amazon.de

Dieses buch hat einfach alles was einen guten Thriller ausmacht. Eine starke Persönlichkeit hat diese Kriminalbeamtin aus Esbjerg und die braucht sie auch um im Ränkespiel des internationalen Terrorismus und der Geheimdienste bestehen zu können!
Als Thriller absolut zu empfehlen und noch mehr, wenn man Dänemark und die Dänen und gerade Esbjerg kennt.
♦ Rover, Amazon.de

Was meinen Sie?

bubblemedia