Oxen. Das erste Opfer

Veröffentlicht: 08-09-2017 - Verlag: dtv Verlag - Seiten: 461

Niels Oxen, der am höchsten dekorierte Soldat in Dänemark überhaupt, wurstelt sich im nordwestlichen Kopenhagen durchs Leben. Der traumatisierte Kriegsveteran ernährt sich durch Flaschensammeln und von den Lebensmittelabfällen der Supermärkte.  

In der Hoffnung, Frieden vor seinen inneren Dämonen zu finden, fährt der frühere Soldat der dänischen Spezialeinheit Jægerkorpset mit seinem Hund nach Nordjütland und schlägt tief im Wald Rold Skov ein Lager auf, um dort ein einfaches Leben zu führen.

Aber für Niels Oxen wird der Traum zum Albtraum. Nach einem nächtlichen Besuch auf einem mittelalterlichen Schloss am Waldrand wird er plötzlich des Mordes am Schlossherrn verdächtigt, einem früheren Botschafter und Gründer einer einflussreichen Denkfabrik.

Der Geheimdienst der dänischen Polizei ist auffallend schnell vor Ort und bevor der in die Enge getriebene Kriegsveteran weiß, wie ihm geschieht, wird er zusammen mit der unorthodoxen Margrethe Franck vom Geheimdienst in eine Reihe geheimnisvoller Morde verwickelt, die scheinbar nur eines gemeinsam haben: erhängte Hunde.

Oxen. Das erste Opfer

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Rezensionen

Ein Meilenstein in der dänischen Kriminalliteratur

Es ist wohl kaum je ein dänischer Spannungsroman von solch hohem Niveau wie Jens Henrik Jensens Oxen. Das erste Opfer geschrieben worden.
Schon der erste Satz vermittelt diesen Eindruck. Klasse. Und so bleibt es, bis zum letzten Punkt.

Das erste Opfer ist so spannungsgeladen, dass die Worte "komprimierte Spannung" vollauf zutreffen. Aber das Buch ist mehr und darum ist es gegenüber sogar den besten dänischen Thrillern eine Klasse für sich: Es ist außerordentlich gut geschrieben.

Schon auf der ersten Seite weiß man, dass man es hier mit einem Buch zu tun hat, das man nur schwer von sich legen kann. Und dieser erste Eindruck hält sich durch das ganze Buch.

Das erste Opfer kann sich mit den besten seiner Art messen. Beim Lesen musste ich an Frederic Forsyth denken. Ein größeres Lob kann man in diesem Genre nicht geben. Das erste Opfer ist ein dänischer Thriller in seiner ganz eigenen Kategorie. (auszug)


Oxen ist bereits auf den ersten Seiten voller Action

Jens Henrik Jensens dritte Romanserie ist bereits auf den ersten Seiten voller Action und ringt mit den drei Staatsgewalten, gleichzeitig legt der Schriftsteller einen notwendigen Finger auf den wunden Punkt in der dänischen Verteidigungspolitik: die heimgekehrten Kriegsveteranen. Er tut es mit einer hoch verdichteten und dramatischen Geschichte, die aus dem Leben gegriffen sein könnte. 

Jens Henrik Jensen hat ein ausgezeichnetes Gespür dafür, die Wirklichkeit in seinen Geschichten so umzusetzen, dass man sich manchmal daran erinnern muss, dass "es ja nur eine Geschichte ist, nicht wahr?" Das hat er mit seiner aktuellen Thriller-Trilogie über die Polizeibeamtin Nina Portland aus dem dänischen Esbjerg bewiesen; mit seinem heute erscheinenden Roman "De hængte hunde/Das erste Opfer" beweist er, dass er weder sein Talent für ein gutes Plot verloren hat noch der Versuchung unterlegen ist, einfach weiter nach dem gleichen Muster zu stricken. 

Jens Henrik Jensen hat eine außergewöhnlich feine Nase für eine verlässliche und glaubwürdige Geschichte und an keinem Punkt läuft sie ihm ernsthaft aus dem Ruder. Gerade, wenn man meint, man hat das Geschehen durchschaut, bekommt die Handlung einen unerwarteten Dreh, und sogar am Ende des Buches, wo die großen Linien sich einigermaßen zurechtrücken, bewahrt Jens Henrik Jensen sowohl die innere als auch die äußere Spannung. (auszug)


Der spannendste und am besten geschriebene Thriller des Jahres

Der Erzählstil ist so faszinierend – und sogar mit einem höheren Spannungsniveau – wie die übrigen Bücher des Schriftstellers und intensiver als unter anderem Krefeld, Davidsen und Ryan.

Das muss der bislang spannendste und am besten geschriebene dänische Thriller des Jahres sein. Als Spannungsroman ist er hervorragend und er wird Kraft seines Hintergrunds und den möglichen Verbindungen zu Tagesereignissen und der politischen Wirklichkeit auf eine höhere Ebene gehoben. (auszug)


Was sagen die Leser?

Ich warte jetzt schon einige Zeit auf diesen Roman – oh Gott, das war es wert. Selten habe ich einen solch raffinierten dänischen Thriller mit solchem Tempo gelesen, der einen fast leer hinterlässt, wenn man das letzte Wort gelesen hat.
♦ Blondie, Saxo. com

Das ist sicher ein Roman, der „Männer die frauen hassen“ gleichkommt. Absolut fantastisch!
♦ Schrieb Lisbeth in Jensens Homepage.

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